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Sozialpartnerschaft

Tragfähige Partnerschaft zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern

Die Sozialpartnerschaft in der Bankbranche hat Tradition und Zukunft. Arbeitgeber Banken bekennt sich als Träger eines der ältesten Gesamtarbeitsverträge in der Schweiz zu diesem wichtigen Dialog als Basis für die Sicherung des Arbeitsfriedens. So können gemeinsam tragfähige Lösungen für die Herausforderungen der Bankbranche von heute und morgen entwickelt werden.

Arbeitgeber Banken bekennt sich zur Sozialpartnerschaft als zentrales Instrument zur Sicherung des Arbeitsfriedens: Die fortlaufende Diskussion und Lösungsfindung auf Branchenebene mit einem Gesamtarbeitsvertrag seit 1920 hat sich bewiesen. Es entspricht den Grundsätzen unseres liberalen Arbeitsrechts, dass die Ausgestaltung von Teilbereichen der Arbeitsbedingungen den Sozialpartnern überlassen werden.

Seit 1994 wird der Gesamtarbeitsvertrag der Bankbranche „Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten“ (VAB) genannt. Als Verhandlungspartner des Schweizerischen Bankpersonalverbandes und des Kaufmännischen Verbandes setzt sich Arbeitgeber Banken für die Beibehaltung der VAB als Rahmenvertrag mit guten Arbeitsbedingungen ein. Die VAB soll aber möglichst viel Raum lassen für individuelle Regelungen auf Betriebsebene, damit eine Differenzierung und Konkurrenz über die Arbeitsbedingungen stattfindet.

Arbeitgeber Banken betont den Wert und die Bedeutung der Sozialpartnerschaft in Bezug auf die Lösung von Sonderfragen auf Branchenebene. Nur dank der gut eingespielten Sozialpartnerschaft war es zum Beispiel möglich, die für die Datenlieferungen an US-Behörden unerlässliche sozialpartnerschaftliche Vereinbarung zu verhandeln und für beide Seiten zufriedenstellend zu schliessen.

Sozialpartner der Bankbranche: Einigung über Erhöhung des Mindestlohnes und Handhabung der Arbeitszeiterfassung

ArbeitszEiterfassung - 19.09.2014 - Medienmitteilungen

Die Sozialpartner der Bankbranche haben sich auf eine Erhöhung des Mindestlohnes auf 52‘000.-- resp. auf 56‘000.-- für Mitarbeitende mit einer abgeschlossenen Berufslehre geeinigt. Zudem sind die Sozialpartner bereit für die Regelung der Arbeitszeiterfassung im Rahmen einer sozialpartnerschaftlichen Vereinbarung. Diese sieht die Möglichkeit eines Verzichts auf die Arbeitszeiterfassung für Mitarbeitende, die über Zeitsouveränität und ein Basissalär von mehr als 132‘000 (exkl. Boni) verfügen.

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Revision der Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB), gültig ab 1.4.2014

Sozialpartnerschaft - 15.11.2013 - Medienmitteilungen

Die Sozialpartner der Bankbranche haben sich auf verschiedene Änderungen der Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB) geeinigt. Die Ergänzungen und Anpassungen betreffen die Regelung von besonderen Arbeitszeiten, die Erreichbarkeit in den Ferien sowie Informationsrechte von Angestelltenvertretungen.

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Familienzulagen: Schiedsgericht bestätigt Praxis der Banken

Sozialpartnerschaft - Medienmitteilungen

Das Schiedsgericht der Schweizer Banken hat eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Sozialpartnern der Bankbranche geklärt. Es ging um die Frage, wer Anspruch auf ie Familienzulage gemäss Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB) hat. Der Schiedsspruch besagt, dass diese VAB-Zulage nur denjenigen Mitarbeitenden zusteht, die einen Anspruch auf die gesetzlichen Kinder- und Ausbildungszulagen haben und diese Zulagen auch effektiv beziehen.
Damit bestätigte das vom Schweizerischen Bankpersonalverband und dem KV Schweiz angerufene Schiedsgericht die Interpretation des AGV Banken und die Praxis der VAB-unterstellten Banken.

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