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Lohnfragen

Guter und gleicher Lohn für gute Leistung

Zu den attraktiven Arbeitsbedingungen in der Bankbranche zählt auch das überdurchschnittlich hohe Lohnniveau über alle Stufen. Die Banken in der Schweiz bekennen sich zum verfassungsmässig geltenden Grundsatz der Lohngleichheit – staatliche Lohnkontrollen lehnen sie indes ab. Die vom Bundesamt für Statistik veröffentlichten Zahlen zur Lohnungleichheit beruhen auf nicht aussagekräftigen Daten und werden von Arbeitgeber Banken nicht anerkannt.

Die Banken in der Schweiz bieten ihren Mitarbeitenden interessante Arbeitsplätze mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und attraktiven Arbeitsbedingungen. Dazu zählt auch eine überdurchschnittliche Entlöhnung über alle Stufen, die den hohen Anforderungen entspricht. Zugleich stellen sie für die Banken ein wichtiges Differenzierungsmerkmal dar.

Die Lohngleichheit von Frau und Mann ist ein wichtiges Anliegen für die Banken in der Schweiz. Rund 40 Prozent haben spezielle Strategien zur Sicherstellung der Lohngleichheit – die eigenverantwortliche Umsetzung der Lohngleichheit auf Betriebsebene soll auch künftig gelten, staatliche Lohnkontrollen werden entschieden abgelehnt. Die vom Bundesamt für Statistik eruierten Lohnungleichheiten beruhen auf rudimentären Daten und werden deshalb von Arbeitgeber Banken nicht anerkannt: Verschiedene Studien von Mitgliedbanken zeigen, dass die effektiven Lohndifferenzen wesentlich tiefer liegen und weniger als 5 Prozent betragen.

Seit 1994 ist die Lohnfestsetzung nicht mehr Gegenstand der sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen. Deshalb erfolgen die Gespräche und Verhandlungen über Lohnerhöhungen ausschliesslich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Arbeitgeber Banken stellt seinen Mitgliedern Informationen über das wirtschaftliche Umfeld sowie über die Branchentrends zur Lohnrunde zur Verfügung. Der Mindestlohn wird nach wie vor von den Sozialpartnern verhandelt. Er liegt derzeit bei 52‘000 Franken pro Jahr und 56‘000 Franken für Mitarbeitende mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung.

Lohnrunde 2017: Spielraum für Lohnerhöhungen bei vielen Banken gering

LOHNFRAGEN - 5.10.2016 - IM FOKUS

Vor dem Hintergrund anhaltender Herausforderungen für die Banken dürfte der Handlungsspielraum für die Lohnrunde 2017 bei vielen Instituten beschränkt sein. Stattdessen wird der Erhalt von Arbeitsplätzen im Vordergrund stehen.

Während sich bei der globalen Wirtschaftsentwicklung für 2017 ein uneinheitliches Bild mit einem insgesamt moderatem Wachstum abzeichnet, wird für die Schweiz nach einem deutlichen Konjunkturanstieg im zweiten Quartal 2016 eine vorsichtig positive Prognose für 2017 gestellt. Verschiedene Stimmungsindikatoren deuten auf eine langsame Verdauung der Frankenstärke hin, auch wenn diese nach wie vor die zentrale Herausforderung für viele Unternehmen darstellt. Der aufgrund der Währungssituation verschärfte Margendruck und die daraus resultierenden Kostensenkungen schränken den Handlungsspielraum der Unternehmen ein.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO geht für 2017 von einem Wirtschaftswachstum von 1.8% aus, wobei diese Prognose mit Risiken und Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung im Ausland, namentlich auf die noch unklaren Folgen des Brexit-Entscheids, belastet sind. Die Banken in der Schweiz sehen sich auch 2017 mit grossen Herausforderungen konfrontiert: Frankenstärke, anhaltender Margendruck, hohe Regulierungskosten, steigenden Kosten für Investitionen in neue Technologien, Druck auf Rahmenbedingungen aufgrund internationaler Entwicklungen sowie anhaltender Strukturwandel.

Der Handlungsspielraum für die Lohnrunde dürfte angesichts dieser schwierigen Ausgangslage bei vielen Instituten beschränkt sein. Stattdessen wird der Erhalt von Arbeitsplätzen im Vordergrund stehen. Eine Umfrage bei den im Vorstand von Arbeitgeber Banken vertretenen Instituten im September 2016 hat gezeigt, dass die Banken generelle Lohnerhöhungen wie in der Vergangenheit ablehnen, sondern individuelle Erhöhungen im Gesamtumfang von zwischen 0.25% und 0.5% erwarten.

Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Empfehlung von Arbeitgeber Banken, sondern lediglich um das Ergebnis einer Befragung. In der Bankbranche finden keine Lohnverhandlungen zwischen den Sozialpartnern statt, mit Ausnahme der Verhandlungen über den Mindestlohn. Die Lohnrunden finden innerhalb der Banken statt, ggf. unter Einbezug der internen Angestelltenvertretungen.

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«Sozialromantisches Planspiel»

LOHNFRAGEN - 17.06.2016 - IN DEN MEDIEN

Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen versteht sich als Kulturimpuls. Der Traum vom Geld ohne Arbeit hätte aber rasch ein böses Erwachen zur Folge. «Arbeitgeber Banken» spricht sich gegen die Initiative aus. (...)

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Juni 2016 der «Schweizer Bank»; für die komplette Version klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link.

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Arbeitgeber Banken lehnt die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen entschieden ab

LOHNFRAGEN - 20.5.2016 - MEDIENMITTEILUNGEN

Am 5. Juni 2016 entscheiden die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, ob künftig jede in der Schweiz wohnhafte Person monatlich 2500 Franken bekommen soll – unabhängig davon, ob sie arbeitet oder nicht, reich ist oder arm, gesund oder krank. Die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen versteht sich als Gedankenanstoss. Das Giesskannenprinzip ist jedoch weder sozial noch schafft es Chancengleichheit, sondern vom Staat abhängige Bürger.

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Keine staatlichen Lohnkontrollen: Banken nehmen Lohngleichheit ernst

LOHNFRAGEN - 23.04.2016 - STANDPUNKTE

Arbeitgeber Banken und seine Mitglieder stehen zum verfassungsmässig garantierten Prinzip der Lohngleichheit von Frau und Mann und halten dieses hoch: Das Anliegen der Lohngleichheit ist ein manifestes Anliegen für die Banken in der Schweiz, und keine Bank führt ein Lohnsystem, das gezielt und absichtlich diskriminiert. Der Bundesrat will jedoch das Gleichstellungsgesetz ändern und geht dabei von falschen Annahmen aus. Arbeitgeber Banken setzt stattdessen auf die Eigenverantwortung der Unternehmen.

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«Lohngleichheit ja – Lohnpolizei nein»

LOHNFRAGEN - 2.3.2016 - IN DEN MEDIEN

In einer Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit stehen neue administrative Belastungen völlig quer in der Landschaft.

Gleicher Lohn für Mann und Frau: Dieses Prinzip ist in unserer Bundesverfassung verankert. Erreicht sei es aber noch lange nicht, schreibt der Bundesrat in seiner aktuellen Vernehmlassung zur Revision des Gleichstellungsgesetzes. Deshalb sollen nun Unternehmen mit mehr als 30 Mitarbeitenden zu Massnahmen gezwungen werden. Diese reichen von aufwändigen Analysen über Kontrollen durch externe Revisoren und Prüfungen durch die Gewerkschaften bis hin zu schwarzen Listen für „säumige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber“. (...)

Dieser Artikel erschien in der Neuen Zürcher Zeitung vom 2. März 2016; für die komplette Version klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link.

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«Arbeitszeiterfassung: Ein Silberstreifen am Horizont»

Arbeitszeiterfassung - 02.03.2016 - IN DEN MEDIEN

Der Bundesrat hat eine punktuelle Deregulierung im Arbeitsrecht beschlossen: Neu soll es Mitarbeitenden mit grosser Zeitautonomie erlaubt sein, auf die Stempeluhr zu verzichten.

Dieser Artikel erschien in der Neuen Zürcher Zeitung vom 02.03.2016; für die komplette Version klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link.

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Sozialpartner der Bankbranche: Einigung über Erhöhung des Mindestlohnes und Handhabung der Arbeitszeiterfassung

ArbeitszEiterfassung - 19.09.2014 - Medienmitteilungen

Die Sozialpartner der Bankbranche haben sich auf eine Erhöhung des Mindestlohnes auf 52‘000.-- resp. auf 56‘000.-- für Mitarbeitende mit einer abgeschlossenen Berufslehre geeinigt. Zudem sind die Sozialpartner bereit für die Regelung der Arbeitszeiterfassung im Rahmen einer sozialpartnerschaftlichen Vereinbarung. Diese sieht die Möglichkeit eines Verzichts auf die Arbeitszeiterfassung für Mitarbeitende, die über Zeitsouveränität und ein Basissalär von mehr als 132‘000 (exkl. Boni) verfügen.

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