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Internationales

Weltoffen bleiben und Schweizer Eigenheiten sichern

Vor dem Hintergrund der Internationalisierung darf sich die Schweiz nicht isolieren, sondern muss ihre Weltoffenheit bewahren: Die Bankbranche muss sowohl den Zugang zu Schlüssel- und Wachstumsmärkten sichern als auch zur unbürokratischen Rekrutierung von ausländischen Fachkräften in der Schweiz. Nur wenn wir es schaffen, die internationale Anbindung nicht zu verpassen und zugleich unsere Eigenheiten wie die liberale Ausrichtung unseres Arbeitsmarkts und Sozialsystems zu erhalten, können auch künftig Stellen in der Schweiz geschaffen werden.

Für Arbeitgeber Banken ist die Sicherung des Marktzutritts zur EU und zu den USA ein vordringliches Anliegen sowie auch die Schaffung des Zugangs zu neuen Wachstumsmärkten. Zugleich ist der Erhalt der Personenfreizügigkeit vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels entscheidend für die Bankbranche in der Schweiz. Nur wenn die Banken auch künftig rasch und unbürokratisch Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Ausland rekrutieren können, werden auch weiterhin Stellen hier geschaffen.

Die Schweiz hat eine im europäischen Durchschnitt rekordtiefe Arbeitslosigkeit. Damit dies auch künftig noch der Fall ist, müssen wir weiterhin auf die Vorteile unseres liberal ausgerichteten Arbeitsmarkts und Sozialsystems bauen können. Eine Ratifizierung der Europäischen Sozialcharta (ESC) mit einem „Recht auf Arbeit“ würde unserem Land deshalb keinen Mehrwert bringen sondern angesichts des schwierigen Umfelds, in dem sich die Schweizer Wirtschaft zurzeit befindet, nur weitere Unsicherheit schaffen.

Seit 2010 vertritt Arbeitgeber Banken die Schweizer Bankbranche auf internationaler Ebene: Der Verband nimmt Einsitz im Banking Committee for European Social Affairs der European Banking Federation (EBF). Internationale Offenheit und schweizerische Eigenheiten bewahren sowie auf internationaler Ebene die Arbeitgeberinteressen des Schweizer Bankenplatzes vertreten – dafür ist Arbeitgeber Banken Stimme.

Die Bankbranche begrüsst Anpassung der Arbeitszeiterfassung

ARBEITSZEITERFASSUNG - 04.11.2015 - Medienmitteilungen

Heute hat der Bundesrat die revidierte Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz im Bereich der Arbeitszeiterfassung verabschiedet. Die Sozialpartner der Bankbranche, der Schweizerische Bankpersonalverband, der Kaufmännische Verband Schweiz und der Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz, begrüssen diesen Entscheid. Sie haben zur Umsetzung der revidierten Bestimmungen in der Bankbranche eine Vereinbarung geschlossen.

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Stellungnahme zum Entscheid des Bundesrates betreffend Ausnahmebewilligungen zur Kooperation von Schweizer Banken mit US Behörden

Arbeitskräfte - 03.07.2013 - Medienmitteilungen

Der AGV Banken begrüsst, dass der Bundesrat seine Verantwortung wahrgenommen und Eckwerte für die Kooperation der Banken mit den USA festgelegt hat. Wir erwarten, dass dadurch die notwendige Rechtssicherheit geschaffen wird, damit die Banken in der Schweiz die Möglichkeit erhalten, am einseitigen Programm der USA vollumfänglich teilzunehmen.

Dem Mitarbeiterschutz kommt im Rahmen der erforderlichen Datenlieferungen eine hohe Priorität zu. Der Bundesrat hat in diesem Zusammenhang erklärt, dass die Vereinbarung vom 29.5.2013 zwischen AGV Banken, Bankiervereinigung und Bankpersonalverband im Sinne einer Auflage einzuhalten sein wird. Diese Vereinbarung definiert den Mitarbeiterschutz sowohl in Bezug auf den Datenschutz als auch auf arbeitsrechtliche Schutzmechanismen. Sie sieht zudem eine gemeinsame Überwachungskommission sowie einen Härtefallfonds vor.

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Datenlieferungen an US-Behörden: Banken schützen ihre Mitarbeitenden

Internationales - 29.05.2013 - Medienmitteilungen

Um allfällige Nachteile für Mitarbeitende im Zusammenhang mit der Lieferung von Unterlagen an US-Behörden zu vermeiden, haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen der Bankbranche auf verschiedene Schutzmassnahmen und einen Härtefallfonds geeinigt.

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