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Arbeitskräfte

Fachkräftemangel auch in der Bankbranche – Mitarbeitende als Schlüsselfaktor

Der Erfolg des Schweizer Finanzplatzes verdanken wir den über 100 000 Bankangestellten. Die Rekrutierung von Fachkräften ist Schlüsselfaktor für den Erfolg der Unternehmen, zumal die Bankbranche ebenso stark unter dem Fachmangel leidet wie andere Branchen. Neben den Bemühungen zur besseren Förderung von inländischen Fachkräften sind die Banken aber weiterhin auf Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Ausland angewiesen.

Der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden und hoch qualifizierten Spezialisten ist ungebrochen hoch. Die Mehrheit der Banken leidet unter dem Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich Kundenberatung, Research und Produktentwicklung sowie Kredit- und Risikomanagement. Die Suche nach geeigneten Mitarbeitenden ist auf- wendig und dauert nicht selten über ein halbes Jahr.

Dank guten Anstellungsbedingungen, Karriereplanungssystemen sowie Aus- und Weiterbildungsmassnahmen für ihre Mitarbeitenden können die Banken die Herausforderung meistern. Eine weitere Strategie zur Gewinnung von Mitarbeitenden sind flexible Arbeitszeitmodelle – so ist Teilzeitarbeit bei den Frauen in der Bankbranche stark verbreitet und auch bei den Männern gewinnt sie an Bedeutung. Betreffend älterer Mitarbeitender ist ein zunehmendes Interesse erkennbar, sie auch nach der Erreichung des Pensionsalters zu beschäftigen.

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels investiert die Branche zudem stark in den Nachwuchs: Jede zehnte lernende Person wird bei einer Bank ausgebildet und viele Mittel- und Hochschulabgänger finden bei einer Bank ihre erste Stelle. Trotzdem sind die Banken gezwungen, auch Mitarbeitende im Ausland zu rekrutieren, um dem Fachkräftemangel zu begegnen – aufgrund der zunehmenden Spezialisierung und Internationalisierung im Finanzsektor sowie der demografischen Entwicklung in der Schweiz dürfte er mittelfristig sogar noch zunehmen.

Arbeitslosenquote bei den Banken erstmals seit einem Jahr minim gestiegen

ARBEITSMARKT - 01.11.2016 - ZAHLEN UND FAKTEN

Der vierteljährlich erscheinende Arbeitgeber Banken Monitor zeigt: Die Arbeitslosenquote ist in der Schweizer Bankbranche im dritten Jahresquartal 2016 mit 0.1 Prozent erstmals seit über einem Jahr leicht gestiegen und liegt nun bei 2.0 Prozent. Sie ist damit aber immer noch weit unter dem Schweizer Durchschnitt von 3.2 Prozent. Zugleich ist die Zahl der offenen Stellen bei den Banken in der Schweiz gegenüber dem Vorquartal schweizweit konstant geblieben. Die Beschäftigung ist für das zweite Quartal 2016 mit rund 104'100 Personen (VZÄ) nach wie vor stabil.

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Banken in der Schweiz im Q1/2016: Nach wie vor tiefe Arbeitslosigkeit

ARBEITSMARKT - 23.06.2016 - ZAHLEN UND FAKTEN

Für das erste Quartal 2016 zeigt der Arbeitgeber Banken Monitor: Die Arbeitsmarksituation in der Bankbranche ist gegenüber dem Vorquartal fast unverändert mit rund 105'000 Beschäftigten und einer halb so tiefen Arbeitslosenquote (1.9 Prozent) wie im gesamtschweizerischen Durchschnitt. Durchschnittlich waren bei den Banken im ersten Quartal 2016 rund 2'355 Stellen ausgeschrieben. Auch im Q1/2016 war der Arbeitsmarkt ungefähr im Gleichgewicht.

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Ältere Mitarbeitende sind für die Banken unverzichtbar

ARBEITSKRÄFTE - 20.3.2016 - IM FOKUS

Zur besseren Nutzung des Inländerpotentials gehören auch Bemühungen zum längeren Verbleib von qualifizierten Mitarbeitenden im Erwerbsleben. Die Banken in der Schweiz leisten hierzu heute bereits einen wichtigen Beitrag.

Gemäss der Seco-Studie „Fachkräftemangel in der Schweiz“ (2014) sind die Bankberufe genau so vom Fachkräftemangel betroffen wie andere Berufe, teilweise sogar noch mehr. Über drei Viertel der Banken in der Schweiz sind gemäss dem Arbeitgeber Banken Monitor 2015 vom Fachkräftemangel betroffen. Rund 65 Prozent der Unternehmen der Banken- und Versicherungsbranche haben substanzielle Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften und müssen deshalb auch auf den ausländischen Arbeitsmarkt ausweichen.

Bankberufe immer spezialisierter

Als wichtigste Gründe für die Rekrutierung von Ausländerinnen und Ausländern resultieren in der Befragung von Arbeitgeber Banken die mangelnde Verfügbarkeit von qualifizierten Schweizer Mitarbeitenden sowie das Bedürfnis nach international zusammengesetzten Teams. Der Lohn spielt kaum eine Rolle. Der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften bleibt auch in der nahen Zukunft gross, und dürfte mittel- und langfristig weiter zunehmen, weil das Berufsbild des Bankers immer spezialisierter wird.

Trotz dieser grossen Bedeutung der ausländischen Fachkräfte sind die Banken bestrebt, diese nicht zulasten des einheimischen Arbeitskräftepotenzials zu rekrutieren. Dies zeigt sich einerseits an der konstant tiefen Arbeitslosigkeit und der grossen Zahl offener Stellen. Zudem ging der Ausländeranteil bei den Banken im Gegensatz zur Entwicklung in der gesamten Schweiz seit 2011 insgesamt um 3 Prozentpunkte zurück.

Stärkung des Inländerpotentials

Nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative hat die bessere Nutzung des inländischen Fachkräftepotentials indes zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Die Banken setzen nicht nur auf die Nachwuchsförderung und die Erhöhung des Frauenanteils, sondern auch auf den längeren Verbleib qualifizierter älterer Arbeitnehmenden im Erwerbsleben. Deren Kompetenz und Know-How sind für die Unternehmen unverzichtbar.

In einzelnen Banken hat sich der Bestand der älteren Mitarbeitenden (50+) in den letzten Jahren sogar erhöht – nicht zuletzt dank der kontinuierlichen Investition in diese Generation mit Training und Entwicklung. Die Vielfalt der Mitarbeitenden mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten, Perspektiven, Kenntnissen und Erfahrungen ermöglichen den Banken erst, Kundenbedürfnisse, kulturelle Gegebenheiten und regionale Märkte besser zu verstehen und zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten zu erschliessen.

Führungskräfte speziell geschult

Die strategische Personalplanung ist für die meisten Banken ein zentrales Instrument, um den zukünftigen Personalbedarf zu erkennen und frühzeitig Massnahmen einzuleiten. Der Grossteil der Banken schult seine Führungskräfte im Hinblick auf die jährlichen Mitarbeitergespräche zur Entwicklungsplanung, wozu auch Themen wie Pensionierungsmöglichkeiten und lebenslanges Lernen gehören. Gewisse Banken bieten ihren Mitarbeitenden zudem Seminare ab einer bestimmten Altersgrenze an.

Ein Grossteil der Mitarbeitenden in den Banken hat die Möglichkeit, ihren Beschäftigungsgrad ab Alter 58 oder später zu reduzieren. Dies ermöglicht dem oder der Mitarbeitenden, sich auf die Pensionierung vorzubereiten. Gleichzeitig ist es für die Nachfolge oder das Team möglich,  das Know-how des Mitarbeiters frühzeitig zu adaptieren. Ein kleiner Teil der älteren Mitarbeitenden nutzt das Modell einer Teilpensionierung oder eine Beschäftigungsreduktion mit beispielsweise 100-prozentiger Versicherung in der Pensionskasse.

Gegenseitiges Coaching über Generationen

Fast ein Drittel der Banken fördert überdies bereits die Weiterbeschäftigung ihrer Mitarbeitenden nach Erreichen des Pensionsalters. Dank neuen Arbeitsmodellen sowie dem Aufzeigen von Entwicklungsmöglichkeiten können gute Mitarbeitende gehalten werden. Die Initiativen der Banken umfassen unter anderem Module zu Standortbestimmung, Eigenmarketing, (sozialen) Netzwerken, Sprachkurse sowie die Stärkung von Technologiekompetenzen.

Dies kann beispielsweise im generationenübergreifenden, gegenseitigem Mentoring geschehen: So coacht ein Vertreter der Babyboom-Generation einen Vertreter der Generation Y – und umgekehrt, zum Beispiel hinsichtlich neuer Technologien. Einige Institute haben auch Programme lanciert, welche zum Ziel haben, talentierte Fachkräfte zurückzugewinnen und ihnen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erleichtern.

Richtigweisende Reform der Altersvorsorge

Die demographische Veränderung stellt für alle Banken eine grosse Herausforderung dar: Sie können es sich nicht leisten, künftig auf qualifizierte ältere Mitarbeitende und deren Know-how zu verzichten. Wie der Arbeitgeber Banken Monitor 2015 zudem gezeigt hat, besteht für die Banken in der Schweiz ein zentrales innenpolitisches Anliegen mit der Reform der Altersvorsorge. Die höchste Priorität messen die befragten Personalverantwortlichen dabei der Flexibilisierung des Übergangs ins Rentensystem bei – rund die Hälfte kann sich vorstellen, in der Folge mehr ältere Mitarbeitende zu beschäftigen.

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Die Bankbranche begrüsst Anpassung der Arbeitszeiterfassung

ARBEITSZEITERFASSUNG - 04.11.2015 - Medienmitteilungen

Heute hat der Bundesrat die revidierte Verordnung 1 zum Arbeitsgesetz im Bereich der Arbeitszeiterfassung verabschiedet. Die Sozialpartner der Bankbranche, der Schweizerische Bankpersonalverband, der Kaufmännische Verband Schweiz und der Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz, begrüssen diesen Entscheid. Sie haben zur Umsetzung der revidierten Bestimmungen in der Bankbranche eine Vereinbarung geschlossen.

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Balz Stückelberger: «Der Fachkräfte-Mangel ist besorgniserregend»

ARBEITSKRÄFTE - 11.09.2015 - IN DEN MEDIEN

Die Schweizer Finanzbranche ist von einem akuten Fachkräfte-Mangel bedroht. Mit der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative dürfte sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt noch verschlimmern. (...)

Dieser Artikel erschien am 11. September 2015 auf «finews.ch»; für die komplette Version klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link.

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Fachkräftemangel und Regulierungsdichte als grösste Herausforderungen

Arbeitskräfte - 11.09.2015 - Medienmitteilungen

Heute fand in Zürich der erste Arbeitgebertag der Banken in der Schweiz statt. Arbeitgeber Banken, der Arbeitgeberverband der Banken in der Schweiz, präsentierte seine neue Studie Arbeitgeber Banken Monitor 2015. Die aktuelle Befragung der Personalverantwortlichen der Banken in der Schweiz zeigt: Der Fachkräftemangel trifft die Banken genauso hart wie andere Branchen. Obwohl sie bereits heute stark auf inländisches Fachkräftepotential setzen, sind sie auch künftig auf ausländische Spezialistinnen und Spezialisten angewiesen. Auch werden neue bürokratische Massnahmen wie z.B. Lohnkontrollen entschieden abgelehnt.

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Umsetzung von Art. 121a BV

Arbeitskräfte - 05.06.2015 - VERNEHMLASSUNGEN

Arbeitgeber Banken hat im Rahmen der Vernehmlassung zur Umsetzung von Artikel 121a BV (Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative) sowie zur Anpassungen der Gesetzesvorlage zur Änderung des Ausländergesetzes (Integration) Stellung genommen. Die Situation ist für die Bank- und Finanzbranche besonders herausfordernd: Sie ist vom Fachkräftemängel stark betroffen wie auch eine Seco-Studie bestätigt hat. Zugleich sieht sie sich mit einem Strukturwandel und mannigfaltigen Auswirkungen in der Beschäftigungspolitik konfrontiert, weshalb die Personenfreizügigkeit und der Erhalt der Bilateralen Abkommen für sie von zentraler Bedeutung sind. Angesichts der derzeitigen Frankenstärke sind die Schweizer Unternehmen und auch die Bank- und Finanzbranche noch mehr auf gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen angewiesen.

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Stellungnahme zum Entscheid des Bundesrates betreffend Ausnahmebewilligungen zur Kooperation von Schweizer Banken mit US Behörden

Arbeitskräfte - 03.07.2013 - Medienmitteilungen

Der AGV Banken begrüsst, dass der Bundesrat seine Verantwortung wahrgenommen und Eckwerte für die Kooperation der Banken mit den USA festgelegt hat. Wir erwarten, dass dadurch die notwendige Rechtssicherheit geschaffen wird, damit die Banken in der Schweiz die Möglichkeit erhalten, am einseitigen Programm der USA vollumfänglich teilzunehmen.

Dem Mitarbeiterschutz kommt im Rahmen der erforderlichen Datenlieferungen eine hohe Priorität zu. Der Bundesrat hat in diesem Zusammenhang erklärt, dass die Vereinbarung vom 29.5.2013 zwischen AGV Banken, Bankiervereinigung und Bankpersonalverband im Sinne einer Auflage einzuhalten sein wird. Diese Vereinbarung definiert den Mitarbeiterschutz sowohl in Bezug auf den Datenschutz als auch auf arbeitsrechtliche Schutzmechanismen. Sie sieht zudem eine gemeinsame Überwachungskommission sowie einen Härtefallfonds vor.

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Datenlieferungen an US-Behörden: Banken schützen ihre Mitarbeitenden

Internationales - 29.05.2013 - Medienmitteilungen

Um allfällige Nachteile für Mitarbeitende im Zusammenhang mit der Lieferung von Unterlagen an US-Behörden zu vermeiden, haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen der Bankbranche auf verschiedene Schutzmassnahmen und einen Härtefallfonds geeinigt.

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